Journal of Okayama Medical Association
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牛乳ノ血漿凝固性物質ニ就テ

Seno, Hiromu
Thumnail 51_2577.pdf 4.61 MB
Abstract
Im JaHre 1935 berichteten W. Kraszewski u. L. Lindenfeld uber die Blutgerinnungswirkung der Muttermilch, und stellten als fördernde Substanz ein Zytozym in der Muttermilch fest. Verfasser führte vom serologischen und chemischen Gesichtspunkt aus systematische Versuche über die plasmagerinnende Substanz in der Kuhmilch durch. Als Untersuchungsmaterial wurde das Citratplasma von Kaninchen benützt. Die erhaltenen Ergebnisse seien im folgenden angegeben. 1) Die Kuhmilch bewirkt im Kaninchenplasma sowohl im rohen Zustand als auch bei Erwärmung auf 60°C oder 100°C im 10-60 Minuten langen Wasserbad eine starke Gerinnung; diese Wirkung zeigt sich etwa schwächer bei Filtrat mit Berkefeld's Filter (W.). Deshalb behauptet Verfasser, dass diese Wirkung nicht als eine fermentative sondern vielmehr als eine chemische anzusehen ist. 2) Diese Wirkung ist auch völlig verschieden von der Plasmagerinnung durch Staphylococcus Pyogenes aureus. 3) Die Gerinnungssubstanz der Kuhmilch wurde mit verschiedenen Adsorbentien in verschiedenem Grade absorbiert: durch Adsorbin und Alsilin am stärksten, schwächer mit Kaolim und Bolus alba und sehr schwach mit Tierkohle. Die gerinnende Substanz wurde von Hefe nicht absorbiert. 4) Schliesslich untersuchte Verfasser diese Gerinnungswirkung mit eiweissfreiem Filtrat und mit calciumfreiem Abguss der Kuhmilch. Das eiweissfreie Filtrat, das noch Calcium enthält, zeigt die plasmagerinnende Wirkung in hohem Grad. Der vom Calcium befreite Abguss, in dem mit 10% Oxalatammonium das Calcium aus Oxalatcalcium (CaC(2)O(4)H(2)O) ausgefällt und abzentrifugiert wurde, zeigte jedoch diese Wirkung gar nicht. Aufgrund dieser Resultate kann man behaupten, dass man als plasmakoagulierende Substanz in der Kuhmilch das Calcium anzusehen hat.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489