Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

人體骨骼筋ノ濱崎「汞」耐酸性顆粒ニ就テ,殊ニ神經性筋萎縮症ニ於ケル組識的所見

Konisi, N.
Nakamura, T.
Thumnail 48_727.pdf 1.58 MB
Abstract
Als Methode des Experimentes benutzen wir Hamazaki's Verfahreu zum Nachweis von Hg-säurefeste Granula. Was das Material anbetrifft, so wählten wir die möglichst frischen aus denjenigen menschlichen Leichen aus, die in unserem pathologischen Institut der Sektion unterzogen wurden. Die untersuchten Stellen waren Diaphragma, Kau-, Interkostal-, Eatremitäten-, Zungen- und Ösophagusmuskel, zum Teil kamen andererseits auch Augenmuskel zur Beobachtung. Als spezielle Muskelkrankheit konnte je ein Fall von progressiver Spinalmuskelatrophie, Bulbärparalyse, amyotrophischer Lateralsklerose Landryscher aufsteigender Paralyse und spinaler Kinderlähmung in Betracht gezogen werden. Jene Muskelu der Leichen von verschiedenen Alteru, und die chirurgisch resezierten dienten zur Kontrollierung. An den gesunden Muskelu des Erwachseuen können wir nur selten die Hgsäurefeste Granula wahrnehmen. Im Diaphragmamuskel eine voll 8 jährigen, an akuter Meningitis gestorbenen Knaben erkannte man äusserst selten in der Nähe des Kernpols im Uuterlage des Sarkolemmas Hg-säurefeste Granula in feinem Pulver. An einem Neugeborenen und einem 4 jährigen Mädchen konnte man an den Skelettmuskel gar keine Hg-säurefeste Granula finden. In krankhaftem und gesundem Zustande erscheinen die Hg-säurefeste Granula am menschlichen Körper sehr gern in der Nähe des Muskelkernpols, um sich dann allmählich ins umngebeuden Endoplasma zu verbreiten. Wenn sie sich auch weiter vermehrt haben, ist es nur selten, dass sie vorwiegend in der Unterlage des Sarkolemmas aufkommen. Obgleich das letztere der Fall ist, so sind sie doch hierbei fein und nicht so zahlreich. Bei der eiufachen Muskelatrophie zeigen sich Hg-säurefeste Granulae bezüglich ihrer Zahl in der Regel beständig; aber wegen der Volumabnahme der Faser können sie relative dicht erscheinen. Auch die Hg-säurefeste Granula, die den Stich ins Bräunliche zeigt, trifft man vielleicht dabei ziemlich häufig an. Bei der starken Atrophie vermindern sich die Granula und sogar verschwinden manchmal, wenn es zur fibrösen Umwandlung kommt. Eine leichte degenerative Atrophie der Muskelfasern, wie z. B. die körnige-, hyaline Entartung u. a. die die Vermehrung der Muskelkerne mit sick führt, kann die deutliche Zunahme und Vergrösserung der Hg-säurefesten Granulae hervorrufen. Die Granula ist von 1-5μ grosser, unregelmässig rundlicher Form; manche Granula vergrössern sich, andere verschmelzen dabei miteinander. Ihr Ton ist am gesunden Muskel violett, an den kranken Muskelfasern rötlich violett und bräuulich bei einem Teil der grossen. Je mehr der bräunliche Ton verstärkt wird, desto mehr verlieren die Granulae die Säurefestigkeit, bis es sich das braune Pigment bildet. Auf these Weise kann man alle Stufen verfolgen. Eine anderer Teil der grossen Granula bekommt in ihrem Zentrum eine Höhle, die sie ringförmig aussehen lässt. Wenn man Ciaccio's Färbuug ausführt, so ergibt sich, dass die oben erwähnte, rötliche Hg-säurefeste Granula im Verhältnis zur stark violetten an sudanophiler Substanz reich ist und auch solche mit Hohlbläschen eine grosse Menge dieser Substanz zeigt. Kommt die degenerative Vermehrung der Muskelkerne zustande, so nehmen besonders die Hg-säurefesten Granula zu. Die Zellen in der Muskelzelleuschläuche können häufig zahlreiche unregelmässige Granula zeigen, wobei die Protoplasmen eine diffuse etwaige Säurefestigkeit erlangt. Geht die Entartung der Muskelfasern noch weiter, so werden die Hg-säurefesten Granula zerstört, so dass die Muskelplasmen in der Umgebung eine diffuse violettrote Färbung zeigen. An der menschlichen Leiche kann man wegen der postmortalen Veräuderungen die Menge der merkuraffinen Substanz im allgemeinen nicht genau bestimmen. Obgleich an den entarteten Muskeln die Zunahme dieser Substanz beobachten kann, so geht sie doch nicht immer mit der der Hgsäurefesten Granula einher; manche merkuraffine Korpercheu sind von unregelmassiger Form und zeigen keine scharfe Abgrenzung.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489