Journal of Okayama Medical Association
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頸部ニ於テ兩側ノ迷走神經或ハ交感神經ヲ切除シタル後ニ現ハルル心筋纖維ノ變化ニ就テ

Kashiwagi, Shunji
Thumnail 42_2581.pdf 2.08 MB
Abstract
Bei Kaninchen legte der Verfasser die beiderseitigen Vagusstämme oder Grenzstränge im Halse bloss und entfernte sie eine Strecke lang. Danach tötete er die Tiere zu verschiedenen Zeiten, um ihre Herzmuskelfasern histologisch zu untersuchen. Daraus ergibt sich folgendes: Nach Resektion der Vagi werden die Herzmuskelfasern dichter und nehmen an Dicke ab, auch ihre Kerne schmälern sich meistens mehr oder weniger, sodass die ganzen Fasern mit ihren Kernen sich intensiv färben. (Fig. 1 u. 2). Diese Erscheinung ist wahrscheinlich darauf zurüuckzuführen, dass der Kalziumgehalt des Herzens zunimmt, was seinerseits auf der Oberhand der Sympathicusfunktion beruht. Ungefähr von der 30. Minute post operationem an schwillt aber das Sarkoplasma im Achsenteil der Faser infolge der Wasserresorption an, sodass dort allmählich ein vakuolenartiges Gebilde zum Vorschein kommt (Fig. 3) und die Muskelf brillen nach der Peripherie der Faser verdrängt werden. Hier bilden die Fibrillen endlich eine dichte Randschicht, die den inneren Höhlenraum umgibt. Gleichzeitig wird die Grenze der einzelnen Faser undeutlich, indem die Randschicht einer Faser sich mit der der benachbarten verschmilzt. (Fig. 4 u. 5). Dieser Befund, welcher am anderthalb Stunden nach Operation leben gelassenen Tiere deutlich zu sehen ist, erinnert an die Veränderung der Herzmuskelfasern, die durch Galle verursacht wird, obgleich die Veränderung hier etwas von leichtem Grad ist. Nach Resektion der Grenzstränge schwillt die Herzmuskelfasern infolge der allgemeinen Hydropisierung des Sarkoplasmas an, und wird viel lockerer (Fig. 6 u. 7). Wahrscheinlich zu dieser Veränderung gibt Anlass die dominierende Funktion des Vagus, die die Zunahme des Calziumgehaltes im Herzen zur Folge hat. Die Fasern mit ihren etwas aufgeblähten Kernen färben sich nur schwach. Doch zeichnet sich die Veränderung dadurch aus, dass das Sarkoplasma nicht nur im Achsenteil, sondern überall in der Muskelfaser der Aufquellung unterworfen ist. Daher kommt es zu keiner dichten Randschichtbildung der Fibrillen im Gegensatz zum Falle der Vagusresektion. Vielmehr sind die Muskelsäulchen mehr oder weniger gleichmässig innerhalb der Faser zerstreut und voneinander durch hellen Zwischenräumen getrennt (Fig. 9), sodass die Querschnittfläche der Faser wie gefleckt aussieht. (Fig. 8 u. 10).
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489