Journal of Okayama Medical Association
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膽嚢穿孔ニヨル急性腹膜炎ニ就テ

Sakai, Yoshijiro
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Abstract
Verfasser berichtet über eine bei einem 60 und einem 56 jährigen Manne aufgetretene akute Perforationsperitonitis infolge von Gallenblasenperforation. Der erste Fall kam durch Inzision mit Jodoformgazetamponade in der Bauchhöhle zur Heilung, der zweite durch die gleiche Manipulation, auf welche später eine sekundäre Cholecystektomie folgte. Bei beiden Fällen fand Verfasser Gallensteine in der Gallenblase. Weiter machte Verfasser eine statistische Beobachtung über derartige Fälle aus der Literatur und kam zu folgenden Schlüssen: 1) Die Perforationsperitonitis infolge von Gallenblasenperforation ist ziemlich selten. Aber unter der von den Gallenwegen ausgehenden Perforationsperitonitis ist sie am häufigsten. 2) Obwohl bis heute die verschiedenen Momente als Ursache der Gallenblasenperforation angesprochen werden, spielt wahrscheinlich der Gallenstein die wichtigste Rolle. 3) Die Gallenblasenperforation ist bei verhältnismässig hohem Lebensalter zu beobachten. 4) Unter 2 eigenen Fällen und 190 derartigen Fällen aus der Literatur waren 78 Männer (also 41.1% der Fälle), und 112 Frauen (also 58.9% der Fälle). Es scheint daher die Gallenblasenperforation bei Frauen häufiger als bei Männern aufzutreten. 5) Die Mortalität bei derartiger Peritonitis betrug ca. 51.6%. Jedenfalls ist daher die Ansicht von Ehrhardt, Kondo und Rona, dass die Prognose und der Verlauf derartiger Peritonitis gut sei, nicht anzunehmen, sondern muss vielmehr mit möglichster Vorsicht aufgenommen werden. 6) In allen Fällen soll so rasch wie möglich chirurgisch eingegriffen werden.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489