Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

脾臟ト含水炭素新陳代謝 第四回報告 尿糖排出ニ就テ

Noma, A.
Thumnail 38_1073.pdf 850 KB
Abstract
Über die Zuckerausscheidungsschwelle der Niere sind bisjetzt von verschiedenen Seiten zahlreiche Mitteilungen erschienen, aber noch vieles lässt sich ungelöst dahingestellt sein und unter anderen sind die Methoden für die Prüfung der Schwelle von verschieden Autoren verschieden angegeben. In den vorangegangenen Mitteilungen habe ich gezeigt, dass das Retikuloendothelialsystem eine mehr oder weniger gewisse Rolle beim Ausschwemmen des Traubenzuckers aus der Blutbahn spielt. Andererseits ist von verschiedenen Seiten unter besonderer Berücksichtigung des Diabetes mellitus angezeigt, dass die Nierenausscheidungsschwelle für den Traubenzucker mit dem Kohlehydrathaushalt im Körper in einer gewissen Beziehung steht. Über den Zusammenhang zwischen dem funktionellen Zustand des retikuloendothelialen Systems, insbesondere der Milz und dem Auftreten von Glykosurie herrscht noch keine bestimmte Anschauung. Also habe ich zuerst bei normalen und splenektomierten Kaninchen die Zuckerausscheidung im Harn nach intravenöser Einverleibung von Glukose allein und auch von Glukose und Elektralgol zusammen beobachtet und dann auch auf die Zuckerausscheidungsschwelle der Niere nach Sakaguchi geprüft, indem nach ihm eine bestimmte Menge Glukose per os oder intravenös eingeführt wurde. Ausserdem wurde auch der Einfluss der Phloridzinninjektion auf die Zuckerausscheidung vor und nach der Splenektomie untersucht. Aus meinen Versuchsresultaten geht es hervor: 1) Bei normalen Kaninchen war der Traubenzucker im Harn schon in 3 Stunden nach der intravenösen Injektion von Traubenzucker allein kaum mehr nachweisbar, aber, als man vorher das Elektralgol injizierte, dann wurde der Zuckergehalt im Harn wie im Blute höher gefunden und sogar dauerte dieser Zustand auch länger als sonst. Diese Verhältnisse kamen bei splenektomierten Tieren im Laufe von etwa 10 Tagen nach der Operation viel ausgeprägter zum Vorschein und dann verhielt es sich immer mehr wie vor der Operation, je nachdem die Zeit danach verging. Also sieht es so aus, als ob die Zuckerausscheidungsschwelle der Niere nach dem Ausfall der Milzfunktion etwas herabgesetzt sei. 2) Durch die Elektralgolinjektion und auch durch die Splenektomie wurde aber in der Mehrzahl der Fälle kein merklicher Einfluss auf die Zuckerschwelle der Niere herbeigeführt, wenn auch bei einigen Fällen anscheinend die etwaige Erniedrigung der Schwelle konstatiert wurde. 3) Die Splenektomie übte keinen Einfluss auch auf die Phloridzinglykosurie aus. Aus all dem scheint die Zuckerschwelle der Niere vorläufig vom Zustand des Retikuloendothelialsystems nicht wesentlich abhängig zu sein, trotzdem man zwar durch die oben bei 1) angegebenen Versuchsresultate gezwungen wurde, die etwaige Herabsetzung der Zuckerschwelle anzunehmen. Warum dauerte dann die Glykosurie im Anschluss an der Traubenzuckerinjektion bei der Funktionsstörung des retikuloendothelialen Systems länger als sonst fort? Dies kann man vielleicht so auffassen, dass der Traubenzucker, in die Blutbahn eingebracht, bei der Gleichgewichtsstörung im Retikuloendothelialsystem langsamer als bei sonst aus der Blutbahn einmal in das Gewebe ausgeschwemmt und dann dorther wieder nach und nach durch die Blutbahn zu den Nieren zugeführt und dort im Harn ausgeschieden wird. Auf diese Frage beabsichtige ich in den weiteren Mitteilungen nochmals einzugehen.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489