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ID 46367
FullText URL
Thumnail 42_2550.pdf 1.92 MB
Title Alternative
Pharmakologische Untersuchung des Guanidins und einiger seiner zyklischen Derivate (II. Mitteilung.) Über die Gefässwirkung
Author
Shinozaki, Kenkichi
Abstract
In der I. Mitteilung hat Verfasser darauf hingewiesen, dass das Guanidin und seine zyklischen Derivate auf die Gerinnbarkeit des Blutes einen erheblichen Einfluss ausüben. Bei den Versuchen, die dieser Mitteilung zu Grunde liegen, nahm er Durchströmungen der Gefässe von isolierten Kaninchenorganen und solche der Froschschenkelgefässe vor und untersuchte ihre Wirkung auf die Gefässe. Zu den Versuchen wurde Guanidin, Phenyläthylguanidin, Benzylguanidin, Pentamethylenguanidin, Cyclohexylguanidin, Piperonylguanidin verwandt, wobei auch die Wirkung von Dekamethylendiguanidin zwecks Vergleich mit derjenigen der ersteren untersucht wurde. Die Resultate lassen sich, wie folgt, kurz zusammenfassen: 1. Im allgemeinen üben die genannten Substanzen auf die Gefässe des Kaninchenohrs und der Niere des Kaninchens bei verdünnter Lösung eine erweiternde Wirkung aus, bei mittleren Konzentrationen dagegen eine erheblich verengernde, während bei noch häheren Konzentrationen wieder eine Dilatation beobachtet wird. 2. Die Intensität hinsichtlich der vasodilatatorischen Wirkung gibt folgende Reihe wieder: Dekamethylendiguanidin, Phenyläthylguanidin, Benzylguanidin, Piperonylguanidin, Pentamethlenguanidin, Guanidin, und Cyclohexylganidin. 3. Die Wirkung auf die Froschschenkelgefässe ist bei niedrigeren Konzentrationen der oben angegebenen ähnlich, jedoch wird hier im Gegensatz dazu die Vasokonstriktion umso stärker, je höher die Giftkonzentration wird. 4. An den Milz- und Darmgefässen des Kaninchens zeigen diese Substanzen im allgemeinen eine erweiternde Wirkung, welche mit der Zuname der Konzentration stärker wird. Nach der Untersuchung hauptsächlich mittels des Benzylguanidins und des Guanidins wurde ferner konstatiert: 5. Die Gefässerweiterung infolge von kleinen Mengen dieser Substanzen kann mittels sehr kleiner Konzentrationen Atropin (0.002%) beseitigt oder verhindert werden. Ebenfalls wird die Gefässverengerung infolge von mittleren Konzentrationen durch höhere Konzentrationen Atropin (0.05%) antagonistisch beeinflusst. 6. Bei einem bestimmten Mengenverhältnisse hemmen diese Substanzen die gefässverengernde Wirkung des Adrenelins oder kehren sie um, und zwar kann die durch Adrenalin hervorgerufene Gefässkontraktion durch eine verengernde Dosis gehemmt werden. 7. Ferner unterdrückt die gefässerweiternde Wirkung von kleineren Dosen die gefässverengernde Wirkung der kleineren Dosen Chinin, während sie die Bariumwirkung gar nicht beeinflusst. Die vasokonstriktorische Wirkung mittlerer Dosen zeigt mit der Wirkung von Chinin sowie von Barium eine Addition der Wirkung, wobei eine stärkere Gefässverengerung hervorgerufen wird. 8. Aus dem Erwähnten zieht Verfasser den Schluss, dass die Gefässerweiterung durch diese Substanzen auf der Erregung der vasodilatatorischen Nervenendapparate und die Gefässverengerung hauptsächlich auf der der vasokonstrischen beruht. Auch kommt diesen Substanzen noch die Eigenschaft zu, den Angriffspunkt des Adrenalins zu lähmen, besonders wenn der letztere durch lange Erregung bis zu einem gewissen Grade ermüdet ist. 9. Sollen diese Substanzen eine Gefässerweiterung bewirken, so ist Ca in der Nährlösung absolut notwendig, ohne dasselbe bewirken sie dagegen stets eine Gefässvergerung.
Note
原著
Published Date
1930-10-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume42
Issue
issue10
Publisher
岡山医学会
Start Page
2550
End Page
2574
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/42/10/42_10_2550/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma