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ID 46153
FullText URL
Thumnail 43_2973.pdf 5.47 MB
Title Alternative
Experimentelle Untersuchungen über die biologischen Wirkungen des Histamins (3. Mitteilung.) Zur experimentellen Erzeugung des Magengeschwürs duch Histamin
Author
Matsueda, Arata
Abstract
Seit langem liegt eine Reihe von Anschauungen über die Pathogenese des Geschwürs im Verdauungstraktus vor, ohne aber dass diese völlig einig sind. Unter anderem ist die experimentelle Erzeugung des Magengeschwürs als eine der schwersten Aufgaben angesehen worden, trotzdem es erst vor kurzem Büchner und seinen Mitarbeitern und auch Mc Ilroy gelang, an der Ratte resp. an der Katze experimentell durch Histaminverabreichung eine hämorrhagische Erosion und auch sogar ein Geschwür im Magen zu erzeugen, das sie vorwiegend auf die vermehrte Sekretion durch Histamin zurückführen wollten. Wie in der vorigen Mitteilung dargelegt, konnte ich keinen ulzerösen Prozess im Verdauungstraktus des unter dem sog. Histaminshock verendeten Kaninchens finden. Ganz anders aber verhielt sich die Sache, wenn man Histamin subkutan, anfangend mit einer kleinen Dose und allmählich aufsteigend bis zur tödlichen Dose oder darüber fortgesetzt verabreichte, indem dann im Magen der Versuchstiere, wie des Kaninchens, des Hundes und des Meerschweinchens, wenn auch die Häufigkeit je nach den Tierarten schwankte, doch ein akutes, anatomisch dem sog. peptischen ähnliches Geschwür gefunden wurde. Das Kaninchen habe ich mit einer 1-4%igen Lösung Histamins (Grübler) täglich 3-mal, eine Stunde vor jeder Nahrungsaufnahme, anfangs je mit einer Dose von 0.3 bis 1.0 mg pro Kg, dann immer mehr aufsteigend, endlich mit einer Dose von 2 bis 31 mg, im Ganzen 3 resp. bis zu 212 Tage lang, fortgesetzt injiziert, und gefunden, dass das Histamin im Zeitraum von 3 bis 25 Tagen, in 7 unter 32 Fällen, also in etwa 22%, Erosion resp. Geschwür im Magen erzeugte, wenn es etwa in Dosen 1 bis 3 mg pro Kg täglich 3-mal fortgesetzt injiziert wurde. Das Geschwür war rundlich oder oval, meist erbsengross, der Rand ziemlich scharf, bisweilen kraterförmig, der Boden fast rein, doch auch mit schmutzigbräunlicher nekrotischer Masse oder mit dunkelbräunlichem Blutgerinnsel belegt, meist bis Muscularis mucosae, manchmal bis Serosa reichend und sogar bisweilen letztere perforierend, meist vereinzelt, aber ab und zu mehrere davon zusammen nebeneinander. Es sass meistenfalls an den vorderen und hinteren Funduswänden, am Kardia oder am Pylorus, während die Erosion fast ausschliesslich am Fundusteil gefunden wurde. Die Atropinisierung (1-5 mg pro Kg, täglich 3-mal) vor der Histamininjektion konnte das Entstehen des Geschwürs nicht aufhalten, sondern schien es eher zu befördern, da auch hier im Laufe von 3 bis 32 Tagen, in 3 unter 6 Fällen, also in etwa 50%, sich ein genau so beschaffenes Geschwür bildete, wobei die Erosion in eiuem höheren Prozentsatze als bei Fällen mit alleiniger Histamininjektion vorkam. An Hunden war das Histamin ebenso täglich 3-mal, in Dosen von 1-2 mg pro Kg injiziert worden und dasselbe Geschwür wurde am Pylorus und in der Magenstrasse in I unter 10 Fällen (10%) in 10 Tagen, die Erosion meist in der Magenstrasse konstatiert. An Meerschweinchen wurde das Geschwür in 4 unter 8 Fällen (also in 50%) und zwar meist in der Magenstrasse erzeugt, wenn man die 0.1%ige Lösung Histamins in ähnlicher Weise, von 0.1-0.3 mg pro Kg in 3-7 Tagen bis 0.2-0.7 mg steigend injizierte. Das Geschwür neigte hier eher zur Perforation, aber es blieb aus, wenn man das Histamin täglich nur ein- oder 2-mal injizierte. Also scheint die experimentelle Erzeugung des Geschwürs am leichtesten an Meerschweinchen, dann an Hunden und Kaninchen ausführbar zu sein. Kurz zusammengefasst, es ist zweifellos hochinteressant zu sehen, dass wir experimentell durch das Histamin Geschwüre im Magen einiger Tiere, wie Kaninchen, Hund und Meerschweinchen, sicher erzeugen konnten, an denen bislang derartige Versuche nicht angestellt worden waren.
Note
原著
Published Date
1931-11-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume43
Issue
issue11
Publisher
岡山医学会
Start Page
2973
End Page
3000
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/43/11/43_11_2973/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma