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ID 45807
FullText URL
Thumnail 44_397.pdf 5.56 MB
Title Alternative
Histogenetische Untersuchungen des Corpus geniculatum mediale beim Kaninchen
Author
Ohnishi, Giei
Abstract
1) Im Corpus geniculatum mediale eines Kaninchens vom ersten Lebenstage sieht man schon die Andeutung der Einteilung des Corpus genic. med. in 3 Kerne (einem Dorsal-, einem Ventral- und einem Zwischen-kerne), die die Hauptmasse des betreffenden Ganglions ausmachen, und als die wichtigste Zwischenstation der Hörhahn dienen. Der Dorsalkern nimmt den dorsolateralen Teil des Ganglions ein und der Ventralkern die ventralpartie desselben, während der charakteristisch dreieckige Zwischenkern sich dorsrl vom Ventralkern und medial vom Dorsalkern findet. Der Bau des Dorsalkerns ist locker und besteht aus verhältnismässig spärlichen Zellen, im Gegensatz zu dem eine sehr dichte Zellenmasse darstellenden Ventralkern, während der Zwischenkern einen mittelbaren Bau zwischen den beiden aufweist. 2) Die Faserschicht, welche die orale Hälfte des Corpus genic. med. von aussen umhüllt, zeigt einem Kaninchen vom 3 ten Lebenstage nur eine Andeutung. Bei einem Kaninchen vom 7 ten Lebenstage wird sie deutlich dagegen und am 10 ten Lebenstage entwickelt sie sich vollständig. 3) Schon beim Kaninchen vom 3 ten Lebenstage lässt sich das Corpus genic. med. nicht undeutlich in den 3 Kernen abteilen, was am 7. Lebenstage noch schärfer zutage tritt, indem der charakteristisch dreieckige Zwischenkern sich von innen zwischen dem kugeligen dorsalen und ventralen Kerne einkeilt, wobei alle 3 Kerne fast derselben Grösse sind. 4) Bei einem Kaninchen von 2 Wochen vollendet das Corpus genic. med. fast ganzlich. Dabei ist auch der orale Hälfte des Corpus genic. med. mit der lateralen dicken Faserschicht bedeckt, und die 3 Kerne zeichnen sich durch die eigentumliche Gestalt und Struktur aus. Die Zellen des dorsolateral liegenden Dorsalkerns sind gross und locker angestellt, während der medioventral vorhandene Ventralkern aus kleinen dicht gruppierenden Nervenzellen besteht. Der zwischen den beiden eingekeilte dreieckige Zwischenkern bietet eine Radialanordnung der Zellen besonders in seiner am Dorsalkern anliegenden Partie dar. Während der C-kern im oralen und mittleren Teil des Corpus genic. med. nur andeutungsweise vorhanden ist, zeigt Hinterkern im caudalen Gebiete des Ganglions eine gute Entwickelung. 5) Der Hinterkern, welcher bei Kaninchen von 3 ten bis 7 ten Lebenstage noch kaum erkennbar ist, wird erst am 10 ten Lebenstage deutlich. Bei Kaninchen des über 2 Wochen Lebensalters zeigt er eine eigentümliche halbmondförmige Gestalt mit seinem dorsalwärts gerichteten Konvexrand, wobei er von dorsal den Ventralkern bedeckt. 6) Bei Kaninchen von 7 ten bis 10 ten Lebenstage ist der C-kern kaum erkennbar und auch an Kaninchen von 2 Wochen noch nicht deutlich. Erst bei Kaninchen von 3 Wochen aber lässt er sich an der lateroventralen Seite des Ventralkerns u. z. in der Höhe des oralen und mittleren Gebietes des Ganglions gut nachweisen. 7) Das Zellhäufchen an der dorsomedialen Ecke der Zwischenkernbasis ist beim 3 Wochen alten Kaninchen erkennbar, während dasselbe an des ventromedialen Ecke des des Kerns sich erst am 5 Wochen alten Kaninchen wahrnehmen lässt. 8) Beim 5 Wochen alten Kaninchen vollendet das Corpus genic. med. seine Entwickelung fast gänzlich.
Published Date
1932-02-29
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume44
Issue
issue2
Publisher
岡山医学会
Start Page
397
End Page
410
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/44/2/44_2_397/_article/-char/ja/
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http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
日本語
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joma