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ID 45290
FullText URL
Thumnail 47_1919.pdf 28.5 MB
Title Alternative
Studien über die Entwicklung der Urnierenkanälchen (I. Mitteilung.) Über die Entwicklung bei Vögeln, besonders bei den Embryonen von Columba domestica
Author
Danjho, Junzo
Abstract
Schon seit langem wurden von verschiedenen Seiten eifrige Untersuchungen über die Entwicklung der Urniere von vielen Autoren angestellt, hinsichtlich der morphologischen Entwicklung des einzelnen Urnierenkanälchens aber sind leider noch viele Punkte unbehandelt geblieben. Mein Verehrter Lehrer, Herr Prof. Shikinami, hat 1926 zum erstenmal die Untersuchung der Urniere bei Menschenembryonen mit der Gipsmodelliermethode erfolgreich vornehmen können. Auf seine Anregung hin habe ich es nun unternommen, die Entwicklung der Vogelurniere mit der Wachsplattenmodelliermethode zu untersuchen. Als Versuchsmaterial wählte ich 5 kräftig entwickelte Taubenembryone. Das Material, in 5 Stadien von 26 Ursegmentpaaren bis 7mm Körperlänge, wurde mit Zenker'scher Lösung oder Alkohol-Formalin fixiert. Die Färbung geschah mit Boraxcarmin. Alles wurde in Paraffin eingebettet und in queren Serien von 10μ oder 5μ Dicke geschnitten. Die wachsplattenmodelle wurden in 150- und 200-facher Vergrösserung hergestellt. Als Resultat meiner Untersuchungen möchte ich folgendes hervorheben: 1) Der ursprüngliche erste Mutterboden des Urnierenkanälchens und des Urnierenglomerulus ist die Somato- und Splanchnopleura der Urogenitalplatte. 2) Die Zellen vermehren sich in diesem ersten Mutterboden sehr frühzeitig, und ein lang fortlaufender schmaler Gewebsstrang wird gebildet. Dieser Strang wird als mesonephrogener Gewebsstrang bezeichnet. 3) Im nächsten Stadium differenziert sich der mesonephrogene Gewebsstrang zu zahlreichen Urnierenbläschen. 4) Das Urnierenbläschen ist die gemeinsame Anlage des Urnierenkanälchens und des Urnierenglomerulus. 5) Beim leicht geknickten Embryo von 7.0mm Körperlänge sind 22 Urnierenkanälchen an der rechten Seite zählbar. Diese 22 Urnierenkanälchen kommunizieren alle durch ihre Lumina mit dem Urnierengang. Auch mit dem Urnierengang nicht kommunizierende junge Kanälchenanlagen sind zahlreich vorhanden. 6) Auch verästelte Urnierenkanälchen sind mitunter nachweisbar. 7) Die kanälchen knicken sich meist S-förmig, aber bisweilen sind auch eine Schlinge bildende Kanälchen vorhanden. 8) An der etwas kaudaleren Partie sind zahlreich auftretende Urnierenbläschen dicht nebeneinander 2- oder 3-reihig angeordnet.
Published Date
1935-07-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume47
Issue
issue7
Publisher
岡山医学会
Start Page
1919
End Page
1939
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/47/7/47_7_1919/_article/-char/ja/
Related Url
http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
日本語
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Copyright© 岡山医学会
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joma